jetzt komme ich endlich mal dazu, zu erzählen was ich hier eigentlich ein Jahr lang mache. Also ich arbeite in der Einrichtung "La Esperanza" (die Hoffnung). Diese lässt sich in 3 Orte unterteilen, eine Schule, ein Internat und eine Art Arbeitsstätte. Jeder dieser Orte wird von Kindern, Jugendlichn oder sogar Erwachsenen besucht, die eine geistige oder zusätzlich auch eine körperliche Behinderung haben.
In meiner 5 tägigen Arbeitswoche bin ich morgens 3 Tage in der Arbeitsstätte und 2 Tage in der Schule und jeden Tag nachmittags in einem "Halbinternat".
Die Arbeitsstätte liegt auserhalb und dort lernen die Jugendlichen, wie sie Agrararbeit leisten und Hühner schlachten. Außerdem wird dort Handarbeit geleistet, wie zum Beipspiel das besticken von Taschen, was anschließend verkauft wird. Meine Aufgabe dort ist meistens Dekoration zu malen oder herzustellen für Halloween oder Weihnachten, jedoch werden ich und eine andere Freiwillige aus Belgien bald selber was auf die Beine stellen um die Kinder kreativ zu beschäftigen.
In der Schule werden die Kinder nicht nach ihrem Alter sondern nach ihrem Können und Wissen in die verschiedenen Klassen eingestuft. Dort besteht meine Aufgabe darin, den Lehrern zu helfen, oder mich mit den Kindern zu beschäftigen.
Nachdem ich dann für knapp 2 Stunden Pause habe, gehe ich jeden Tag zurück zur Schule, wo das sogenannte Seminternado stattfindet. Hier werden die Kinder betreut, deren Eltern arbeiten und sie im laufe des Nachmittags abholen. Das heißt für mich mit ihnen spielen, essen austeilen, die kleinen füttern und dafür sorgen, dass sie sich benehmen, was etwas schwer ist weil sie mich nicht als Respektperson ansehen.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Die Kinder sind super süß und herzlich und die Lehrer sind auch sehr freundlich , ich kann tun was ich will und ich kann mir auch jeder Zeit freinehmen.
Anbei noch ein paar Fotos.
| In der Schul mit Laidy |
| Arbeitsstätte |
| Filmgucken am Nachmittag |
| Tanz in der Schule |
| Chevere |
| Halloween |
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