Willkommen

Willkommen auf meinem Blog.
Die zukünftigen 11 Monaten werde ich in Cúcuta, Kolumbien verbringen und dort als Freiwilliger in einem Projekt mit behinderten Kindern arbeiten.
Ich werde versuchen möglichst oft alle Erfahrungen, die ich in diesem Zeitraum mache, hier zu hinterlassen.
Viel Spaß beim Lesen.

Inken

28.10.2011

Me encantan los niños!

So ihr lieben,

jetzt komme ich endlich mal dazu,  zu erzählen was ich hier eigentlich ein Jahr lang mache. Also ich arbeite in der Einrichtung "La Esperanza" (die Hoffnung). Diese lässt sich in 3 Orte unterteilen, eine Schule, ein Internat und eine Art Arbeitsstätte. Jeder dieser Orte wird von Kindern, Jugendlichn oder sogar Erwachsenen besucht, die eine geistige oder zusätzlich auch eine körperliche Behinderung haben.
In meiner 5 tägigen Arbeitswoche bin ich morgens 3 Tage in der Arbeitsstätte und 2 Tage in der Schule und jeden Tag nachmittags in einem "Halbinternat".
Die Arbeitsstätte liegt auserhalb und dort lernen die Jugendlichen, wie sie Agrararbeit leisten und Hühner schlachten. Außerdem wird dort Handarbeit geleistet, wie zum Beipspiel das besticken von Taschen, was anschließend verkauft wird. Meine Aufgabe dort ist meistens Dekoration zu malen oder herzustellen für Halloween oder Weihnachten, jedoch werden ich und eine andere Freiwillige aus Belgien bald selber was auf die Beine stellen um die Kinder kreativ zu beschäftigen.
In der Schule werden die Kinder nicht nach ihrem Alter sondern nach ihrem Können und Wissen in die verschiedenen Klassen eingestuft. Dort besteht meine Aufgabe darin, den Lehrern zu helfen, oder mich mit den Kindern zu beschäftigen.
Nachdem ich dann für knapp 2 Stunden Pause habe, gehe ich jeden Tag zurück zur Schule, wo das sogenannte Seminternado stattfindet. Hier werden die Kinder betreut, deren Eltern arbeiten und sie im laufe des Nachmittags abholen. Das heißt für mich mit ihnen spielen, essen austeilen, die kleinen füttern und dafür sorgen, dass sie sich benehmen, was etwas schwer ist weil sie mich nicht als Respektperson ansehen.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Die Kinder sind super süß und herzlich und die Lehrer sind auch sehr freundlich , ich kann tun was ich will und ich kann mir auch jeder Zeit freinehmen.
Anbei noch ein paar Fotos.

In der Schul mit Laidy

Arbeitsstätte

Filmgucken am Nachmittag

Tanz in der Schule

Chevere

Halloween
Saludos:)

16.10.2011

Ich hatte einen Traum..

Ich hatte einen Traum, dass ich draußen an der frischen Luft war und es plötzlich anfing zu regnen. Es wurde immer doller und es plötzlich zog in Gewitter über mich. Dann wachte ich auf und hatte das Gefühl, direkt neben mir würde jemand duschen, doch dann realisierte ich, dass es Regen war. Regen, der sich wie ein Wasserfall anhörte und zugleich war mein Zimmer fast pausenlos erleuchtet durch die vielen Blitze. Bei jedem Donner schreckte ich auf, denn es fühlte sich so an als würde die Erde beben.
Die Regenzeit hat begonnen.
Seit ungefähr einer Woche regnet und gewittert es nun ständig, häufig in der Nacht und die Außwirkungenn sind katastrophal. Ich schwimme nun regelrecht jeden Morgen zur Arbeit und die Autos und Motorräder haben sich in Bote verwandelt. Straßen sind überflutet und die Häuser voll Wasser. Das gute Abwassersysthem in Deutschland hat also schon viele Vorteile.
Bald gibt es mehr Informationen über mein Leben hir in Kolumbien;)