So, nachdem ich mich seit ner Ewigkeit nicht gemeldet habe, tu ich dies nun. In letzter Zeit ist nicht wirklich viel passiert, hab halt gearbeitet, mich mit Freunden getroffen und so vor mich hingelebt.
Nun aber jedoch, in der letzten Woche, kam dann alles auf einmal.
Seit einer Woche nun lebe ich in einer neuen Familie, in der alten sind einfach viele kleine Dinge passiert und es hat einfach nicht gepasst. Mich hat dann eine liebevolle ältere Dame, die hier alle "Mama Judith" nennen, aufgenommen. Sie hat ein Herz für alle, sie kauft sogar extra Essen für die armen Tauben und Hunde die auf der Straße leben, nimmt einen verlaufenen Hund für einige Tage auf, bis der Besitzer gefunden wird und vermietet ein Zimmer an 2 Mädels und behandelt sie wie ihren eigenen Kinder.
Ihre 2 Söhne, wovon einer ein Jahr in Deutschland war, wohnen in einer Stadt ca 4 Stunden von hier. In einer Woche werde ich sie jedoch kennenlernen.
Nach 4 Tagen Eingewöhnungszeit, gabs dann das nächste Erlebnis..
Durch die vielen Regenfälle gab es einen Ort weiter so ne Art Erdrutsch wobei Öl in den Fluss geraten ist, der für unsere Stadt die Wasserversorgung herstellt. Das heißt, für Cucuta gibt es für mindestens 2 Wochen kein fließend Wasser. Noch haben wir etwas Wasser im Tank, aber jetzt heißt es, das Duschen beschränken und wenn dann so kurz wie möglich, erstmal keine Wäsche waschen und möglischst nicht aufs Klo gehen :D
Nein aber es kann gut sein das ich mich demnächst mit nem Eimer duschen muss, so wie Max es jetzt schon tut.
Ich konnte jedoch nicht lange über dieses Ereignis nachdenken, weil es gleich von einem neuen verdrängt wurde...
Am Montag hatten wir Freiwilligen eine Versammlung mit der AFS Coordinatorin aus Bogota. Wir hatten uns schon gewundert, warum sie sich den weiten Weg macht und nach Cucuta kommt, jedoch haben wir mit dem Folgenden nicht gerechnet.
Die deutsche Regierung hat beschlossen, dass Cucuta sowie Popayan, wo 10 andere deutsche Freiwillige zur Zeit arbeiten, sehr gefährliche Städte sind und dass die Verantwortung zu groß ist, uns hier bleiben zu lassen. Auch wenn wir hier denken wir haben es mit Cucuta gut getroffen, was die Kriminalität angeht, bleibt es doch eine Stadt die nah an der Grenze liegt und daher die Umgebung sehr gefährlich scheint.
Also hat Deutschland ein Ultimatum gestellt, wenn wir Freiwilligen, die von der Regierung unterstützt werden, nicht bis Ende Januar die Stadt wechseln, wird das komplette Programm in Kolumbien gestrichen.
Also werden wir alle am 30.1. nach Bogota gehen, zum Midstaycamp und von dort aus in unsere neuen Städte, neuen Familien und neue Projekte wechseln.
Mich verschlägt es dann nach Tunja, eine Kleinstadt 2 Stunden auserhalb von Bogota, wo ich in einer Grundschule arbeiten werde. Ich glaub es wird eine große Umstellung, da ich von Groß- in Kleinstadt komme, von einer Durchschnittstemperatur von 28°C zu einer von 14°C und wieder heißt es Familie wechseln.
Ich hoffe nur es wird ein gutes Erlebnis, auch mal eine andere Gegend Kolumbiens näher kennenzulernen und ich freue mich schon nicht von Mücken zerstochen zu werden.
Naja also das ist alles in der letzten Woche geschehen und ich werde jetzt die letzten eineinhalb Monate genießen und möglischst viel warme Klamotten besorgen.
Liebe Grüße und frohe Weihnachten.
Willkommen
Willkommen auf meinem Blog.
Die zukünftigen 11 Monaten werde ich in Cúcuta, Kolumbien verbringen und dort als Freiwilliger in einem Projekt mit behinderten Kindern arbeiten.
Ich werde versuchen möglichst oft alle Erfahrungen, die ich in diesem Zeitraum mache, hier zu hinterlassen.
Viel Spaß beim Lesen.
Inken
Die zukünftigen 11 Monaten werde ich in Cúcuta, Kolumbien verbringen und dort als Freiwilliger in einem Projekt mit behinderten Kindern arbeiten.
Ich werde versuchen möglichst oft alle Erfahrungen, die ich in diesem Zeitraum mache, hier zu hinterlassen.
Viel Spaß beim Lesen.
Inken
14.12.2011
28.10.2011
Me encantan los niños!
So ihr lieben,
jetzt komme ich endlich mal dazu, zu erzählen was ich hier eigentlich ein Jahr lang mache. Also ich arbeite in der Einrichtung "La Esperanza" (die Hoffnung). Diese lässt sich in 3 Orte unterteilen, eine Schule, ein Internat und eine Art Arbeitsstätte. Jeder dieser Orte wird von Kindern, Jugendlichn oder sogar Erwachsenen besucht, die eine geistige oder zusätzlich auch eine körperliche Behinderung haben.
In meiner 5 tägigen Arbeitswoche bin ich morgens 3 Tage in der Arbeitsstätte und 2 Tage in der Schule und jeden Tag nachmittags in einem "Halbinternat".
Die Arbeitsstätte liegt auserhalb und dort lernen die Jugendlichen, wie sie Agrararbeit leisten und Hühner schlachten. Außerdem wird dort Handarbeit geleistet, wie zum Beipspiel das besticken von Taschen, was anschließend verkauft wird. Meine Aufgabe dort ist meistens Dekoration zu malen oder herzustellen für Halloween oder Weihnachten, jedoch werden ich und eine andere Freiwillige aus Belgien bald selber was auf die Beine stellen um die Kinder kreativ zu beschäftigen.
In der Schule werden die Kinder nicht nach ihrem Alter sondern nach ihrem Können und Wissen in die verschiedenen Klassen eingestuft. Dort besteht meine Aufgabe darin, den Lehrern zu helfen, oder mich mit den Kindern zu beschäftigen.
Nachdem ich dann für knapp 2 Stunden Pause habe, gehe ich jeden Tag zurück zur Schule, wo das sogenannte Seminternado stattfindet. Hier werden die Kinder betreut, deren Eltern arbeiten und sie im laufe des Nachmittags abholen. Das heißt für mich mit ihnen spielen, essen austeilen, die kleinen füttern und dafür sorgen, dass sie sich benehmen, was etwas schwer ist weil sie mich nicht als Respektperson ansehen.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Die Kinder sind super süß und herzlich und die Lehrer sind auch sehr freundlich , ich kann tun was ich will und ich kann mir auch jeder Zeit freinehmen.
Anbei noch ein paar Fotos.
Saludos:)
jetzt komme ich endlich mal dazu, zu erzählen was ich hier eigentlich ein Jahr lang mache. Also ich arbeite in der Einrichtung "La Esperanza" (die Hoffnung). Diese lässt sich in 3 Orte unterteilen, eine Schule, ein Internat und eine Art Arbeitsstätte. Jeder dieser Orte wird von Kindern, Jugendlichn oder sogar Erwachsenen besucht, die eine geistige oder zusätzlich auch eine körperliche Behinderung haben.
In meiner 5 tägigen Arbeitswoche bin ich morgens 3 Tage in der Arbeitsstätte und 2 Tage in der Schule und jeden Tag nachmittags in einem "Halbinternat".
Die Arbeitsstätte liegt auserhalb und dort lernen die Jugendlichen, wie sie Agrararbeit leisten und Hühner schlachten. Außerdem wird dort Handarbeit geleistet, wie zum Beipspiel das besticken von Taschen, was anschließend verkauft wird. Meine Aufgabe dort ist meistens Dekoration zu malen oder herzustellen für Halloween oder Weihnachten, jedoch werden ich und eine andere Freiwillige aus Belgien bald selber was auf die Beine stellen um die Kinder kreativ zu beschäftigen.
In der Schule werden die Kinder nicht nach ihrem Alter sondern nach ihrem Können und Wissen in die verschiedenen Klassen eingestuft. Dort besteht meine Aufgabe darin, den Lehrern zu helfen, oder mich mit den Kindern zu beschäftigen.
Nachdem ich dann für knapp 2 Stunden Pause habe, gehe ich jeden Tag zurück zur Schule, wo das sogenannte Seminternado stattfindet. Hier werden die Kinder betreut, deren Eltern arbeiten und sie im laufe des Nachmittags abholen. Das heißt für mich mit ihnen spielen, essen austeilen, die kleinen füttern und dafür sorgen, dass sie sich benehmen, was etwas schwer ist weil sie mich nicht als Respektperson ansehen.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Die Kinder sind super süß und herzlich und die Lehrer sind auch sehr freundlich , ich kann tun was ich will und ich kann mir auch jeder Zeit freinehmen.
Anbei noch ein paar Fotos.
| In der Schul mit Laidy |
| Arbeitsstätte |
| Filmgucken am Nachmittag |
| Tanz in der Schule |
| Chevere |
| Halloween |
16.10.2011
Ich hatte einen Traum..
Ich hatte einen Traum, dass ich draußen an der frischen Luft war und es plötzlich anfing zu regnen. Es wurde immer doller und es plötzlich zog in Gewitter über mich. Dann wachte ich auf und hatte das Gefühl, direkt neben mir würde jemand duschen, doch dann realisierte ich, dass es Regen war. Regen, der sich wie ein Wasserfall anhörte und zugleich war mein Zimmer fast pausenlos erleuchtet durch die vielen Blitze. Bei jedem Donner schreckte ich auf, denn es fühlte sich so an als würde die Erde beben.Die Regenzeit hat begonnen.
Seit ungefähr einer Woche regnet und gewittert es nun ständig, häufig in der Nacht und die Außwirkungenn sind katastrophal. Ich schwimme nun regelrecht jeden Morgen zur Arbeit und die Autos und Motorräder haben sich in Bote verwandelt. Straßen sind überflutet und die Häuser voll Wasser. Das gute Abwassersysthem in Deutschland hat also schon viele Vorteile.Bald gibt es mehr Informationen über mein Leben hir in Kolumbien;)
26.09.2011
Einblick in das Paradies
Letztes Wochenende wurde ich eingeladen mit in eine andere Stadt zu fahren, Chinácota.
Ca eine Stude entfernt, liegt die kleine Stadt, wo viele Familien ihre Ferien verbringen. Mit einem kleinen Bus ging es dann also am Samstag mit 3 weiteren Deutschen, der Familie von einem von uns und Freunden in Richtung Süden durch die Berge. Nachdem wir ordentlich durchgeschüttelt waren kamen wir im "Zoo" an. Nicht nur die Hausbesitzerin begrüßte uns, sondern ebenfalls 3 Hunde, ungefähr 10 Kanninchen, unzählbare Hühner, Gänse und viele andere kleine Lebewesen.
Zur Erfrischung suchten wir dann erstmal den Pool auf und ließen den Abend mit Monopoly ausklingen. Am nächsten Tag, vom Hahn geweckt, ging es dann hinauf in die Berge. Der Ausblick war einfach genial. Nach dem Tag weiß ich erst, was Kolumbien für ein wunderschönes Land ist. Von Mückenstichen, Blasen und Sonnenbrand geprägt, ging es dann also wieder zurück zum Haus. Nach einer weiteren Erfrischung im Pool und dem Mittagessen, was unteranderem aus den eigenen Hühnern und Hasen bestand, ging es dann in die eigentliche Stadt. Nach einer kleineren Besichtigung machten wir uns dann auch wieder auf den holprigen Heimweg. Zu Hause angekommen, erschöpft und um einige neue Eindrücke reicher, wollte ich dann nur noch schlafen, ohne von irgendwelchen Fiechern aufgewäckt zu werden.
Ca eine Stude entfernt, liegt die kleine Stadt, wo viele Familien ihre Ferien verbringen. Mit einem kleinen Bus ging es dann also am Samstag mit 3 weiteren Deutschen, der Familie von einem von uns und Freunden in Richtung Süden durch die Berge. Nachdem wir ordentlich durchgeschüttelt waren kamen wir im "Zoo" an. Nicht nur die Hausbesitzerin begrüßte uns, sondern ebenfalls 3 Hunde, ungefähr 10 Kanninchen, unzählbare Hühner, Gänse und viele andere kleine Lebewesen.
Zur Erfrischung suchten wir dann erstmal den Pool auf und ließen den Abend mit Monopoly ausklingen. Am nächsten Tag, vom Hahn geweckt, ging es dann hinauf in die Berge. Der Ausblick war einfach genial. Nach dem Tag weiß ich erst, was Kolumbien für ein wunderschönes Land ist. Von Mückenstichen, Blasen und Sonnenbrand geprägt, ging es dann also wieder zurück zum Haus. Nach einer weiteren Erfrischung im Pool und dem Mittagessen, was unteranderem aus den eigenen Hühnern und Hasen bestand, ging es dann in die eigentliche Stadt. Nach einer kleineren Besichtigung machten wir uns dann auch wieder auf den holprigen Heimweg. Zu Hause angekommen, erschöpft und um einige neue Eindrücke reicher, wollte ich dann nur noch schlafen, ohne von irgendwelchen Fiechern aufgewäckt zu werden.
| Etwas Spaß muss sein |
| Ab durch den Jungle |
| Gruppenbild |
| Einige der vielen Tiere |
| Spieleabend |
14.09.2011
Windpocken haben auch etwas gutes:)
So meine lieben,
nach 2 Wochen eingewöhnungszeit melde ich mich mal wieder. Mir geht es recht gut hier am anderen Ende der Welt und ich hab auch viel um die Ohren. Jedoch habe ich jetzt erstmal 2 Wochen Urlaub, da einige Kinder bei meiner Arbeit die Windpocken haben und meine Cheffin meinte, sie möchte das Risiko nicht eingehen, dass ich auch noch krank werde. Dabei hatte ich mich grade wohler gefühlt bei der Arbeit. Zu Anfang kam ich mir immernoch sehr verloren vor und wusste nicht was ich machen sollte. Jetzt versuche ich mich jedoch mehr zu integrieren (auch wenn das meistens nur mehr mit den Kindern spielen bedeutet). Aber andere Kleinigkeiten, wie die Kinder füttern oder sie alle dazu bringen sich brav vorn Fernsehr zu setzten sind jetzt auch Teil meiner "Aufgaben".
Meine Familie ist weiterhin sehr nett und letztes Wochenende wurde mir gezeigt, was feiern in Kolumbien bedeutet. Am Freitag war ich auf dem Geburtstag der "Schwiegermutter" meines Bruders und Samstag auf einem 15. Geburtstag, der hier immer rriesig gefeiert wird. Für Samstag musste ich mir extra ein weißes Kleid und neue Schuhe kaufen, da die Gäste in komplett weiß kommen mussten, damit das Geburtstagskind mit ihrem knall roten Kleid auch nicht zu übersehen ist. Nachdem wir 2 Stunden auf ihren Einmarsch gewartet hatten, nach einer eher peinlichen Tanzeinlage von ihr mit anderen professionellen Tänzern und einigen Worten konnte die Party dann losgehen. Jeder hat irgendeine Art Hut aufbekommen und andere lustige Accessoirs und dann gab es die hora loca (die verrückte Stunde) wo alle auf der Tanzfläche ausgerastet sind.
nach 2 Wochen eingewöhnungszeit melde ich mich mal wieder. Mir geht es recht gut hier am anderen Ende der Welt und ich hab auch viel um die Ohren. Jedoch habe ich jetzt erstmal 2 Wochen Urlaub, da einige Kinder bei meiner Arbeit die Windpocken haben und meine Cheffin meinte, sie möchte das Risiko nicht eingehen, dass ich auch noch krank werde. Dabei hatte ich mich grade wohler gefühlt bei der Arbeit. Zu Anfang kam ich mir immernoch sehr verloren vor und wusste nicht was ich machen sollte. Jetzt versuche ich mich jedoch mehr zu integrieren (auch wenn das meistens nur mehr mit den Kindern spielen bedeutet). Aber andere Kleinigkeiten, wie die Kinder füttern oder sie alle dazu bringen sich brav vorn Fernsehr zu setzten sind jetzt auch Teil meiner "Aufgaben". Andererseits bin ich jedoch froh, dass ich frei hab, Laura, die eigentlich in Bogotawohnt, ist nämlich grade in Cucuta (sie war ein Jahr in Hannover und war damals die beste Freundin von Justo) und sie hat auch nichts zu tun, deswegen machen wir die Tage jetzt viel zusammen..(und sie hat einen Pool ;) )
Sonst gibt es glaub ich erstmal nichts spannendes zu erzählen, also meld ich mich wenn es etwas neues gibt.
Liebe Grüße ins 20 Grad kältere Deutschland.
30.08.2011
Ein Hoch auf den Ventilator!
Nachdem wir den letzten Tag in Bogota mit meiner Meinung nach zu vielen Informationen verbracht haben, hieß es dann am Sonntag um 6.50 mit unseren Sachen vor dem Hostel zu stehen. Da wir Deutsche sind, waren wir natürlich schon um viertel vor da und alle haben uns ausgelacht.
Mit ca 15 Leuten ging es dann zum Flughafen, jedoch hatte der Busfahrer nicht eingeplant, dass wir ja auch Gepäck dabei hätten können. Da nun alle Sitzplätze von uns besetzt waren und ein Kofferraum nicht vorhanden war, wurden also die Gepäckstücke in dem Gang und unter uns bzw auf uns verstaut.
Der Flug war dann außer einigen Turbolenzen auch ok und ich wurde um halb 11 bei brüllender Hitze von meiner liebevollen Familie abgeholt. Es ging dann sofort zu unserem Haus wo dann auch schon bald die komplette Familie zu uns stieß und außer meiner Gastschwester konnte natürlich keiner eine andere Sprache außer Spanisch. Am Abend waren wir dann noch mit Maxs Familie und der von einer anderen Freiwilligen aus Hildesheim bowlen und ich hab natürlich alle abgezogen;)
Am Montag wurde mir dann noch die Stadt gezeigt und ich war am Abend bei einem Tanzkurs mit meiner und Maxs Gastschwester und Jana (die aus Hildesheim) und deren Schwester. Und ich dachte ich wüsste wie man die Hüften kreisen lassen soll..der Tanzlehrer hat mich natürlich auch immer nach vorne gezogen um es vor allen anderen mit ihm zu üben..
Total fertig sind wir dann statt 2 Stunden nur eine geblieben aber nehmen uns für das nächste mal vor, länger zu bleiben.
Heute war dann mein erster Tag in La Esperanza und er war..abwechslungsreich. Zu erst wurde mir alles gezeigt und dann war ich ne Stunde bei den ganz kleinen, die quasi nur rumliegen können und mit denen man dann etwas (versucht) zu spielen. Dann war Mittagspause (gleichzeitig auch Schulschluss) also saß ich alleine in einem Raum, hab da gegessen und es hieß wenn ich möchte kann ich ja noch ne Stunde Siesta machen, konnte ich natürlich nicht. Also hab ich Löcher in die Luft gestarrt. Dann ging es jedoch besser weiter und ich habe die Nachmittagsgruppe betreut, hier waren von 5 Jährigen bis ca 40 Jährigen alles dabei und es hat Spaß gemacht mit ihnen zu malen und zu spielen.
Nach 10 Stunden arbeit falle ich jetzt gedoch tot ins Bett, wo ich zum Glück einen Ventilator habe, da es sonst unerträglich wäre bei dieser Hitze.
Bis zum nächsten Mal
Mit ca 15 Leuten ging es dann zum Flughafen, jedoch hatte der Busfahrer nicht eingeplant, dass wir ja auch Gepäck dabei hätten können. Da nun alle Sitzplätze von uns besetzt waren und ein Kofferraum nicht vorhanden war, wurden also die Gepäckstücke in dem Gang und unter uns bzw auf uns verstaut.
Der Flug war dann außer einigen Turbolenzen auch ok und ich wurde um halb 11 bei brüllender Hitze von meiner liebevollen Familie abgeholt. Es ging dann sofort zu unserem Haus wo dann auch schon bald die komplette Familie zu uns stieß und außer meiner Gastschwester konnte natürlich keiner eine andere Sprache außer Spanisch. Am Abend waren wir dann noch mit Maxs Familie und der von einer anderen Freiwilligen aus Hildesheim bowlen und ich hab natürlich alle abgezogen;)
Am Montag wurde mir dann noch die Stadt gezeigt und ich war am Abend bei einem Tanzkurs mit meiner und Maxs Gastschwester und Jana (die aus Hildesheim) und deren Schwester. Und ich dachte ich wüsste wie man die Hüften kreisen lassen soll..der Tanzlehrer hat mich natürlich auch immer nach vorne gezogen um es vor allen anderen mit ihm zu üben..
Total fertig sind wir dann statt 2 Stunden nur eine geblieben aber nehmen uns für das nächste mal vor, länger zu bleiben.
Heute war dann mein erster Tag in La Esperanza und er war..abwechslungsreich. Zu erst wurde mir alles gezeigt und dann war ich ne Stunde bei den ganz kleinen, die quasi nur rumliegen können und mit denen man dann etwas (versucht) zu spielen. Dann war Mittagspause (gleichzeitig auch Schulschluss) also saß ich alleine in einem Raum, hab da gegessen und es hieß wenn ich möchte kann ich ja noch ne Stunde Siesta machen, konnte ich natürlich nicht. Also hab ich Löcher in die Luft gestarrt. Dann ging es jedoch besser weiter und ich habe die Nachmittagsgruppe betreut, hier waren von 5 Jährigen bis ca 40 Jährigen alles dabei und es hat Spaß gemacht mit ihnen zu malen und zu spielen.
Nach 10 Stunden arbeit falle ich jetzt gedoch tot ins Bett, wo ich zum Glück einen Ventilator habe, da es sonst unerträglich wäre bei dieser Hitze.
Bis zum nächsten Mal
| Mi familia y yo (y Max) |
27.08.2011
9000 km weit weg
Nachdem ich meine Familie kurz und schmerzlos am Flughafen verabschiedet habe ging es dann erstmal auf nach Frankfurt. Jedoch hatte der Flieger erstmal eine halbe STunde verspätung, guter Anfang. Wie sich aber gerausgestellt hat, hatten alle Flieger nach Frankfurt Verspätung und wir aus Hannover waren somit die ersten am Gate. Der Flug war entspannt und dank des nicht ausgebuchten Fliegers konnten wir uns etwas ausbreiten und somit auch einigermaßen bequem schlafen.
Total fertig und müde wurden wir dann in das Hostel gebracht wo wir dann alle tot ins Bett gefallen sind.
Mit dem Glauben, mindestens 12 Stunden durchzuschlafen, regten wir uns sehr über den Beginn des Programmes am nächsten Tag auf, 9 Uhr.
Zuunserer Überraschung wachten wir dann jedoch schon um halb 6 auf (12.30 deutscher Zeit) und überbrückten wir die Zeit mit spanischen Tenelovela, die wir jedoch nur ansatzweise verstehen konnten. Nachdem wir dann morgens unseren ersten Kolibri live gesehen hatten, verbrachten wir den restlichen Tag mit einer BEsichtigung Bogotas wo wir unter anderem mit einer Seilbahn auf einen Berg gingen, das Presidentenviertel besuchten, typisch Kolumbianisches Essen genossen ( was man übrigens immer aufessen muss) und uns Bilder von dicken Menschen und Dingen in einem Museum ansahen.
In der Stadt traf ich dann auch auf Laura ( Sie war in Hannover vor 2 Jahren und war sehr gut mit Justo, meinem Gastbruder befreundet).Abends waren wir dann noch Pizza essen und konnten so schonmal einzige Vokabeln was das Essen betrifft lernen:)
Heute morgen hatten wir dann noch die Erfahrung, dass es als Vegetarier nicht einfach hier ist, da es Rührei mit Wurst gab. Da es jedoch unhöflich ist, nicht aufzuessen, wurde die Wurst schnell in einem Taschentuch versteckt und im Mülleimer verstaut.
Den heutigen Tag werden wir noch mit Belehrungen über Kolumbien verbringen und morgen geht es dann endlich weiter nach Cucuta in meine Gastfamilie :)
Bilder hab ich auch noch eben hinzugefügt..
Hasta luego mis amigos
| Ganz viele gelbe AFSler |
| Bogotá |
24.08.2011
Der Countdown läuft
Von meinen liebsten Freunden hab ich mich bereits verabschiedet und heute Abend muss dann auch die Familie dran glauben.
Aufgeregt bin ich kaum aber ich freue mich schon riesig auf mein Abenteuer:)
11.08.2011
In 2 Wochen geht es los
Die 2 Vorbereitungsseminare, jeweils 5 Tage lang, habe ich hinter mir gebracht und langsam rückt die Zeit des Abschieds näher.
In 2 Wochen geht es auf nach Kolumbien. Mitlerweile kann ich dann doch immerhin ein paar Wörter Spanisch und habe schon sehr guten Kontakt zu meiner Gastfamilie (beziehungsweise meiner Gastschwester).
Das Projekt scheint nach einer anderen Freiwilligen, die dort schon gearbeitet hat auch super zu sein und somit habe ich keine Bedenken meine Reise anzutreten.
Einen Salsakurs haben wir auch auf der Vorbereitung gemacht, das heißt ich bin gut vorbereitet;)
Ich melde mich dann noch einmal wenn es wirklich losgeht.
Und bei diesen netten Leuten werde ich mein Jahr verbringen :)
In 2 Wochen geht es auf nach Kolumbien. Mitlerweile kann ich dann doch immerhin ein paar Wörter Spanisch und habe schon sehr guten Kontakt zu meiner Gastfamilie (beziehungsweise meiner Gastschwester).
Das Projekt scheint nach einer anderen Freiwilligen, die dort schon gearbeitet hat auch super zu sein und somit habe ich keine Bedenken meine Reise anzutreten.
Einen Salsakurs haben wir auch auf der Vorbereitung gemacht, das heißt ich bin gut vorbereitet;)
Ich melde mich dann noch einmal wenn es wirklich losgeht.
Und bei diesen netten Leuten werde ich mein Jahr verbringen :)
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