Willkommen

Willkommen auf meinem Blog.
Die zukünftigen 11 Monaten werde ich in Cúcuta, Kolumbien verbringen und dort als Freiwilliger in einem Projekt mit behinderten Kindern arbeiten.
Ich werde versuchen möglichst oft alle Erfahrungen, die ich in diesem Zeitraum mache, hier zu hinterlassen.
Viel Spaß beim Lesen.

Inken

30.08.2011

Ein Hoch auf den Ventilator!

Nachdem wir den letzten Tag in Bogota mit meiner Meinung nach zu vielen Informationen verbracht haben, hieß es dann am Sonntag um 6.50 mit unseren Sachen vor dem Hostel zu stehen. Da wir Deutsche sind, waren wir natürlich schon um viertel vor da und alle haben uns ausgelacht.
Mit ca 15 Leuten ging es dann zum Flughafen, jedoch hatte der Busfahrer nicht eingeplant, dass wir ja auch Gepäck dabei hätten können. Da nun alle Sitzplätze von uns besetzt waren und ein Kofferraum nicht vorhanden war, wurden also die Gepäckstücke in dem Gang und unter uns bzw auf uns verstaut.
Der Flug war dann außer einigen Turbolenzen auch ok und ich wurde um halb 11 bei brüllender Hitze von meiner liebevollen Familie abgeholt. Es ging dann sofort zu unserem Haus wo dann auch schon bald die komplette Familie zu uns stieß und außer meiner Gastschwester konnte natürlich keiner eine andere Sprache außer Spanisch. Am Abend waren wir dann noch mit Maxs Familie und der von einer anderen Freiwilligen aus Hildesheim bowlen und ich hab natürlich alle abgezogen;)
Am Montag wurde mir dann noch die Stadt gezeigt und ich war am Abend bei einem Tanzkurs mit meiner und Maxs Gastschwester und Jana (die aus Hildesheim) und deren Schwester. Und ich dachte ich wüsste wie man die Hüften kreisen lassen soll..der Tanzlehrer hat mich natürlich auch immer nach vorne gezogen um es vor allen anderen mit ihm zu üben..
Total fertig sind wir dann statt 2 Stunden nur eine geblieben aber nehmen uns für das nächste mal vor, länger zu bleiben.
Heute war dann mein erster Tag in La Esperanza und er war..abwechslungsreich. Zu erst wurde mir alles gezeigt und dann war ich ne Stunde bei den ganz kleinen, die quasi nur rumliegen können und mit denen man dann etwas (versucht) zu spielen. Dann war Mittagspause (gleichzeitig auch Schulschluss) also saß ich alleine in einem Raum, hab da gegessen und es hieß wenn ich möchte kann ich ja noch ne Stunde Siesta machen, konnte ich natürlich nicht. Also hab ich Löcher in die Luft gestarrt. Dann ging es jedoch besser weiter und ich habe die Nachmittagsgruppe betreut, hier waren von 5 Jährigen bis ca 40 Jährigen alles dabei und es hat Spaß gemacht mit ihnen zu malen und zu spielen.
Nach 10 Stunden arbeit falle ich jetzt gedoch tot ins Bett, wo ich zum Glück einen Ventilator habe, da es sonst unerträglich wäre bei dieser Hitze.
Bis zum nächsten Mal
Mi familia y yo (y Max)

27.08.2011

9000 km weit weg

Nachdem ich meine Familie kurz und schmerzlos am Flughafen verabschiedet habe ging es dann erstmal auf nach Frankfurt. Jedoch hatte der Flieger erstmal eine halbe STunde verspätung, guter Anfang. Wie sich aber gerausgestellt hat, hatten alle Flieger nach Frankfurt Verspätung und wir aus Hannover waren somit die ersten am Gate. Der Flug war entspannt und dank des nicht ausgebuchten Fliegers konnten wir uns etwas ausbreiten und somit auch einigermaßen bequem schlafen.
Total fertig und müde wurden wir dann in das Hostel gebracht wo wir dann alle tot ins Bett gefallen sind.
Mit dem Glauben, mindestens 12 Stunden durchzuschlafen, regten wir uns sehr über den Beginn des Programmes am nächsten Tag auf, 9 Uhr.
Zuunserer Überraschung wachten wir dann jedoch schon um halb 6 auf (12.30 deutscher Zeit) und überbrückten wir die Zeit mit spanischen Tenelovela, die wir jedoch nur ansatzweise verstehen konnten.
Nachdem wir dann morgens unseren ersten Kolibri live gesehen hatten, verbrachten wir den restlichen Tag mit einer BEsichtigung Bogotas wo wir unter anderem mit einer Seilbahn auf einen Berg gingen, das Presidentenviertel besuchten, typisch Kolumbianisches Essen genossen ( was man übrigens immer aufessen muss) und uns Bilder von dicken Menschen und Dingen in einem Museum ansahen.
In der Stadt traf ich dann auch auf Laura ( Sie war in Hannover vor 2 Jahren und war sehr gut mit Justo, meinem Gastbruder befreundet).
Abends waren wir dann noch Pizza essen und konnten so schonmal einzige Vokabeln was das Essen betrifft lernen:)
Heute morgen hatten wir dann noch die Erfahrung, dass es als Vegetarier nicht einfach hier ist, da es Rührei mit Wurst gab. Da es jedoch unhöflich ist, nicht aufzuessen, wurde die Wurst schnell in einem Taschentuch versteckt und im Mülleimer verstaut.
Den heutigen Tag werden wir noch mit Belehrungen über Kolumbien verbringen und morgen geht es dann endlich weiter nach Cucuta in meine Gastfamilie :)
Bilder hab ich auch noch eben hinzugefügt..
Hasta luego mis amigos





Ganz viele gelbe AFSler




Bogotá


24.08.2011

Der Countdown läuft

Der Koffer ist gepackt und in 18 Stunden geht es dann los in Richtung Süden.
Von meinen liebsten Freunden hab ich mich bereits verabschiedet und heute Abend muss dann auch die Familie dran glauben.
Aufgeregt bin ich kaum aber ich freue mich schon riesig auf mein Abenteuer:)

11.08.2011

In 2 Wochen geht es los

Die 2 Vorbereitungsseminare, jeweils 5 Tage lang, habe ich hinter mir gebracht und langsam rückt die Zeit des Abschieds näher.
In 2 Wochen geht es auf nach Kolumbien. Mitlerweile kann ich dann doch immerhin ein paar Wörter Spanisch und habe schon sehr guten Kontakt zu meiner Gastfamilie (beziehungsweise meiner Gastschwester).
Das Projekt scheint nach einer anderen Freiwilligen, die dort schon gearbeitet hat auch super zu sein und somit habe ich keine Bedenken meine Reise anzutreten.
Einen Salsakurs haben wir auch auf der Vorbereitung gemacht, das heißt ich bin gut vorbereitet;)
Ich melde mich dann noch einmal wenn es wirklich losgeht.

Und bei diesen netten Leuten werde ich mein Jahr verbringen :)